Website gestalten

Deine Website ist erstellt und eingerichtet. Nun geht es ans gestalten. 

 

Dann geht es jetzt daran deinen WordPress-Blog zu gestalten und richtig zu konfigurieren.

Zuerst solltest du Folgendes tun, um optimal mit WordPress arbeiten zu können und deine Website grundlegend einzurichten:

  1. Standard-Plugins löschen
  2. Beispiel-Seite und -Beitrag löschen
  3. Permalinks auf Beitragsname stellen
  4. Medien nicht in monats- und jahresbasierten Ordnern sortieren
  5. Die wichtigsten WordPress-Plugins installieren
  6. Ein WordPress-Theme finden
  7. Seitentitel und Untertitel festlegen
  8. Wichtige Seiten anlegen
  9. Favicon einfügen
  10. Navigationsmenü einrichten
  11. Logo einfügen
  12. Bei der Google Search Console anmelden (optional)
  13. Analyse-Tool installieren (optional)
  14. Datenschutz
  15. WordPress absichern

1. Standardplugins löschen

Es gibt bereits vorinstallierte Plugins, diese sind jedoch nicht nützlich. Einer davon ist nicht einmal datenschutzkonform und kann deshalb auch nicht verwendet werden. Deshalb löschen wir diese. 

Du befindest dich nun im Admin-Bereich deiner Website. In der linken Seitenleiste klickst du auf Plugins. Nun wählst du die beiden Plugins aus, indem du einen Haken davor setzt, weiter oben wählst du löschen aus und klickst auf übernehmen. 

 

 

 

2. Deine Beispielseite löschen

WordPress legt bei der Installation eine Beispielseite und einen Beitrag an, damit überhaupt Inhalt auf deiner neuen Website angezeigt wird. 

Diese solltest du löschen. 

Den Beispiel Beitrag findest du unter Beiträge > Alle Beiträge 

Die Beispiel Seite unter Seiten > Alle Seiten 

Auch hier kannst du durch Auswahl und Übernahme löschen. 

3. Permalinks auf den Beitragsnamen einstellen

Die Permalinks bestimmen wie die URL deiner Website aussieht. Standardmäßig enthalten diese das Veröffentlichungsdatum und sind sehr lang und sehen unschön aus. 

https://www.erfolgsinspiration.de/2022/05/10/titel-deines-Beitrags

Damit potenzielle Besucher jedoch wissen wonach sie suchen und sich diese einfacher merken können, stellen wir die Struktur des Links um. 

Dazu klicken wir auf Einstellungen > Permalinks und setzen unser Häkchen bei Beitragsnamen. So zeigt es den Namen deiner Website und den dazugehörigen Beitrag an. 

http://www.erfolgsinspiration.de/titel-deines-Beitrags 

Es sieht viel schöner aus, außerdem würde sich wenn du deinen Artikel änderst auch das Datum jedes Mal mit verändern.

 

 

4. WordPress Plugins installieren

Plugins bieten dir etliche verschiedene Funktionen, so kannst du deine Website quasi unendlich ergänzen und gestalten. 

Man braucht hier natürlich nicht alles, schließlich gibt es weit über 50 000 

Doch einige sind Pflicht um das beste aus deiner Website herauszuholen. 

  1. Ein BACKUP- Plugin

Es ist sehr wichtig, sich ein automatisches Backup einzurichten. 

Denn es gibt nichts schlimmeres als eine kaputte Website ohne ein Back up. Dann alles erneut wiederherzustellen kann extrem schwierig sein. 

Deshalb empfehle ich dir unbedingt ein solches Plugin. 

Updraft ist dafür am besten geeignet. 

2. ein Anti-Spam-Plugin

Du hast die Möglichkeit eine Kommentarfunktion für deine Besucher einzurichten. 

Das ist grundsätzlich eine tolle Sache, denn so kannst du dich mit Ihnen austauschen und Ihre Fragen, Wünsche, Ziele und Probleme besser verstehen. Jedoch wird gerade diese Funktion von Spammern missbrauchst um dort Links zu Glückspielen, Erotikseiten oder ähnlichem zu Platzieren. 

Wenn du vor hast, eine solche Kommenarfunktion einzubauen ist es unerlässlich, sich vor solchen Spam- Kommentaren zu schützen. Dafür gibt es das WordPress-Plugin Antispam Bee. Es ist zudem kostenlos und DSGVO-konform. 

3. Ein Kontankformular-Plugin

Wenn du es deinen Besucheren so einfach wie möglich machen möchtest, um mit dir Kontakt aufzunehmen, dann solltest du dir dieses Plugin mal genauer anschauen. 

Contact Form 7 

Du kannst damit ein Kontaktformular in die Website einbinden.

Wichtig ist, dass du dann auch einen Passus in deiner Datenschutzerklärung aufnimmst. 

4. Sharing-Buttons

Social-Sharing-Buttons findest du auf den meisten Websites, schließlich erleichtern diese dem Leser, Beiträge über Facebook, Twitter und Co. zu teilen. 

Hierbei kann es jedoch zu einem Problem kommen. 

Denn viele Pugins und Sharing-Lösungen stellen bereits beim Seitenaufrug eine Verbindung zu den sozialen Netzwerken her und übersenden dabei diverse Benutzerdaten – ohne das der Besucher davon etwas merkt. 

Um dies zu verhindern, gibt es das kostenlose Plugin Shariff Wrapper 

Hier muss der Besucher aktiv auf den Teilen-Button klicken und zweifach zustimmen, erst dann stellt es eine Verbindung zum sozialen Netzwerk her. 

5. Ein Caching-Plugin

Je schneller deine Website ist, desto besser! 

Du kennst es vielleicht selbst, manche Websites laden ewig. Um dies zu verhindern gibt es den Plugin Cache Enabler. 

Diesen muss man nicht konfigurieren sondern kann ihn ohne Vorkenntnisse ganz einfach installieren, aktivieren und schon ist deine Website spürbar schneller. 

6. Ein SEO-Plugin 

Suchmaschinenoptimierung ist wichtig, denn nur so leitest du Besucher auf deine Website. 

Rank Math bietet hier bereits eine sehr gute kostenlose Basis-Version an und führt dich gut durch die Optimierung. 

7. Elementor Website Builder 

 Dieses Plugin bietet dir die Möglichkeit deine Website mit einfachem Drag-and-Drop zu gestalten und vor allem eine Einstellung für alle Seiten zu übernehmen. 

Du kannst auch flexibel alles einfügen was du möchtest und jede Seite individuell gestalten. Kann ich jedem Anfänger nur empfehlen. 

 

Ein WordPress Theme finden

Um deine Website zu gestalten werden dir bereits diverse Design-Vorlagen angeboten, diese werden Theme genannt. 

Du findest im WordPress Theme-Verzeichnis eine riesige Auswahl. Hier solltest du dich einfach umschauen und überlegen welches am besten zu deiner Website passt.

Um dir diese anzuschauen klickst du im Admin-Bereich auf Design > Themes und rechts neben der Überschrift, klickst du auf Hinzufügen und schon kannst du dich umschauen. 

Mir gefällt OceanWP da man hier ganz einfach die Ansicht wechseln kann und so auch ziemlich einfach für Smartphone und Tablet, die verschiedenen Einstellungen vornehmen kann. 

 

 

Seitentitel und Untertitel festlegen

Hier legst du fest, was angezeigt wird wenn jemand bei Google nach deiner Seite bzw. nach dem Thema das du auf deiner Seite besprichst oder präsentierst sucht. 

Deshalb solltest du dir eine individuelle, passende Beschreibung für deine Website überlegen, die im besten Fall bereits die passenden Keywords enthält und potenzielle Besucher zum Klicken einlädt. 

Dies kannst du unter Einstellungen > Allgemein machen. 

 

 

Wichtige Seiten anlegen

Du befindest dich wieder im Admin-Bereich deiner Website. In der linken Spalte klickst du nun auf den Menüpunkt „Seiten“ 

Anschließend klickst du auf erstellen. (rechts neben der Überschrift) 

Die meisten Websites oder Blogs haben eine Seite für 

  • Impressum 
  • Datenschutzerklärung
  • Kontaktseite
  • und Startseite 

Hierbei sind die beiden letzten optional. Ein Impressum und eine Datenschutzerklärung sind allerdings Pflicht. 

Wie genau gehst du nun vor. 

Du erstellst eine Seite. Diese öffnet sich und du kannst nun einen Namen vergeben z.B. Kontakt. Du klickst nun auf „veröffentlichen“ (oben rechts).

Danach gehst du Oben in der Mitte auf „mit Elemtor bearbeiten“ . Das steht da natürlich nur, wenn du den Plugin installiert hast. 

Nun öffnet sich deine erstellte Seite. Um dein Theme hinzuzufügen klickst du nun auf das grüne Symbol und suchst es aus. Du klickst auf „Insert Template“ und es wird sofort in deine Seite geladen. 

Als nächstes kannst du mit Elementor deine Seite gestalten wie es dir beliebt.

Logo einfügen

Je nachdem um welche Art Website es sich handelt, kannst du dir überlegen ein eigenes Logo zu erstellen. 

Zum erstellen des Logos kannst du die Dienste eines professionellen Designers in Anspruch nehmen, was etwas teurer ist. Dafür kannst du Fiverr nutzen. Die kostengünstigsten beginnen hier bei 10 Euro. 

Du kannst aber auch kostenlos über Canva, selbst ein Logo erstellen. 

Dies kannst du über Elemtor einfügen. 

Du hast nun alles Wissenswerte an die Hand bekommen um deine eigene Website zu erstalten, einzurichten und zu gestalten. 

Falls dennoch ein Problem beim einrichten deiner Website auftreten sollte, kannst du dich sehr gerne an den Kundenservice von Webgo wenden. Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass dieser absolut Kompetent ist und dir gerne weiter hilft.

Viel Spaß beim entwerfen deiner eigenen Website 🙂  

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